Weiterführende Informationen über die Windenergie

Für jeden potentiellen Standort einer Windenergieanlage müssen regionalabhängige Ausschlusskriterien (z.B. Naturschutzgebiete, Vogelschutzgebiete, Nähe zur Wohnbebauung) und Windertragsprognosen berücksichtigt werden. Auf dieser Grundlage legen wir die ökologisch und ökonomisch sinnvollsten Windparkstandorte fest. Entspricht ein Standort diesen ersten hohen Anforderungen, bestimmen wir den idealen Windenergieanlagentyp für die Fläche. Zudem fertigen wir einen detaillierten Lageplan an, der die  Windenergieanlagenstandorte, Kranstellflächen und Zuwegungen darstellt. Basierend auf diesen Planungsentwürfen führen wir die ersten Gespräche mit den Grundstückseigentümern, Behörden und Bürgermeistern.

Für die Projektrealisierung bedarf es neben der Flächensicherung zudem der Zustimmung der zuständigen öffentlichen Planungsträger. Um eine „Verspargelung“ der Landschaft zu vermeiden und zu verhindern, dass Windenergieanlagen an nicht geeigneten Standorten entstehen, dürfen Windenergieanlagen nur noch in sogenannten Windeignungsgebieten, regional abweichend auch Vorranggebiete oder Konzentrationszonen genannt, gebaut werden. Diese werden je nach Bundesland von verschiedenen Planungsbehörden des Landes oder den Gemeinden im Rahmen der kommunalen Bauleitplanung ausgewiesen. Mit der Ausweisung dieser Flächen soll zudem gewährleistet werden, dass der Windenergiegewinnung genug Raum gegeben wird, um den Anteil der Erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch signifikant zu erhöhen.

Von der geeigneten Windparkfläche zum planungsrechtlich sicheren Windeignungsgebiet ist es ein weiter Weg. Bei diesem Prozess können sich neben Verwaltungen, Gemeinden, Investoren und Eigentümer auch wir als Projektentwickler beteiligen und einbringen. Die ENP Energieplan modifiziert, prüft und bewertet Anträge von öffentlichen Beteiligungsrunden und bringt sich unter anderem durch Gutachten und Stellungnahmen in diesen Prozess mit ein.